Vanille-Matcha-Latte mit selbstgemachter Reismilch (Mylky-Rezept)

Zuletzt aktualisiert: 13. Juli 2026

Ein cremiger Matcha-Latte muss nicht zwangsläufig mit gekaufter Pflanzenmilch zubereitet werden. Mit dem Mylky lässt sich in wenigen Minuten eine frische Reismilch herstellen, die durch ihre natürliche Süße hervorragend mit dem leicht herben Geschmack von Matcha harmoniert.

Falls du den Mylky noch nicht kennst: In meinem ausführlichen Erfahrungsbericht zeige ich, wie das Gerät funktioniert, welche Vor- und Nachteile es hat und ab wann sich der Kauf finanziell lohnen kann.

Für dieses Rezept habe ich mich bewusst für das Mark einer ganzen Vanilleschote entschieden. Im Vergleich zu Vanilleextrakt schmeckt der Latte dadurch noch natürlicher und bekommt ein besonders authentisches Vanillearoma.

Das Rezept eignet sich perfekt für warme Sommertage, funktioniert aber genauso gut als warmer Matcha-Latte.

Zutaten

Für etwa 1 Liter Vanille-Matcha-Latte benötigst du:

  • 100 g gekochten weißen Rundkornreis
  • 20 g Cashewkerne
  • 2 entsteinte Datteln
  • 1 TL Matcha-Pulver
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer ganzen Vanilleschote
  • 1 Liter Wasser

Optional zum Servieren:

  • Eiswürfel
  • etwas zusätzlicher Matcha zum Bestäuben
  • aufgeschäumte Pflanzenmilch

Zubereitung

1. Zutaten vorbereiten

Schneide die Vanilleschote längs auf und kratze das Mark mit einem Messer heraus.

Gib anschließend den gekochten Reis, die Cashewkerne, die Datteln, das Matcha-Pulver und die Prise Salz in den Filterkorb deines Mylky.

2. Reismilch herstellen

Fülle den Mylky-Behälter mit einem Liter Wasser und gib das Vanillemark dazu.

  • Setze den Filterkorb ein und starte den Nut-Milk-Modus.
  • Nach einer Minute ist die Vanille-Matcha-Reismilch fertig.
  • Wenn du eine noch cremigere Konsistenz möchtest, kannst du anschließend einfach einen zweiten Durchlauf starten.

So servierst du den Vanille-Matcha-Latte

Die frisch zubereitete Matcha-Reismilch schmeckt direkt nach dem Mixen besonders aromatisch.

Für einen Iced Matcha Latte gibst du einfach einige Eiswürfel in ein Glas und gießt die frische Reismilch darüber.

Wenn du einen echten Latte mit besonders cremiger Optik möchtest, kannst du den Drink zusätzlich mit aufgeschäumter Pflanzenmilch toppen. Das sorgt für eine luftige Schaumkrone und macht den Matcha Latte noch etwas cremiger.

Tipp: Rühre oder schüttle den Vanille-Matcha-Latte direkt vor dem Servieren noch einmal kräftig durch und fülle ihn erst dann in die Gläser. Da keine Stabilisatoren enthalten sind, setzen sich die natürlichen Bestandteile mit der Zeit am Boden ab – das ist völlig normal.

Tipps für den perfekten Vanille-Matcha-Latte

Warum kommen Cashews in die Reismilch?

Die Cashewkerne übernehmen in diesem Rezept gleich mehrere Aufgaben.

Sie sorgen für:

  • eine cremigere Konsistenz
  • einen vollen Geschmack
  • mehr natürliche Fette
  • besseren Milchschaum

Schon eine kleine Menge reicht aus, um die Reismilch geschmacklich runder wirken zu lassen.

Warum verwende ich frische Vanille statt Vanilleextrakt?

Das Originalrezept verwendet Vanilleextrakt. Wir haben stattdessen das Mark einer ganzen Vanilleschote verwendet.

Der Unterschied ist deutlich schmeckbar. Die Vanille wirkt intensiver und natürlicher und harmoniert hervorragend mit Matcha und der leichten Süße der Datteln.

Gerade wenn man hochwertige Zutaten verwendet, lohnt sich der Griff zur echten Vanilleschote.

Wie schmeckt der Vanille-Matcha-Latte?

Durch den gekochten Reis entsteht eine angenehm milde Grundsüße. Die Datteln bringen zusätzlich eine leichte Karamellnote mit, während Matcha für seine typische fein-herbe Frische sorgt.

Die Vanille verbindet alle Aromen miteinander und macht den Latte besonders rund.

Geschmacklich erinnert das Ergebnis an einen angenehm cremigen Matcha-Latte mit einer feinen Vanillenote und natürlicher Süße.

Kann man die Reismilch auch aufschäumen?

Für klassischen, stabilen Milchschaum eignen sich Hafer- oder Mandelmilch besser als Reismilch. In unserem Artikel Pflanzenmilch für perfekten Milchschaum zeigen wir dir zwei einfache Rezepte für selbstgemachte Pflanzenmilch, die sich perfekt aufschäumen lässt.

Die Reismilch aus diesem Rezept lässt sich zwar ebenfalls aufschäumen – besonders dann, wenn sie frisch zubereitet wurde –, der Schaum ist jedoch weniger stabil.

Tipp: Für einen besonders cremigen und standfesten Milchschaum kannst du der Reismilch einen kleinen Schuss neutrales Pflanzenöl sowie etwas Lecithin hinzufügen.

Was mache ich mit den Resten aus dem Filterkorb?

Nach der Herstellung bleibt im Filterkorb eine feuchte Mischung aus Reis, Cashews, Matcha und Datteln zurück.

Die Reste musst du keinesfalls entsorgen. Sie eignen sich hervorragend für:

So wird praktisch die gesamte Zutat verwertet.

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