Aprikosenkuchen mit Rosmarin – saftiger Sommerkuchen aus der Kastenform

Reife Aprikosen, ein lockerer Rührteig und ein Hauch Rosmarin machen diesen Aprikosenkuchen zu einem besonderen Sommerkuchen. Die fruchtige Süße der Aprikosen harmoniert hervorragend mit dem fein würzigen Aroma des Rosmarins.

Statt einer Karamellschicht, wie im französischen Original, wird der Kuchen kurz vor Ende der Backzeit mit Vanillezucker bestreut. So entsteht eine leicht karamellisierte Oberfläche, die wunderbar zu den saftigen Früchten passt. Der Kuchen eignet sich perfekt zum Nachmittagskaffee, für den Garten oder als sommerliches Mitbringsel.

Zutaten

Für den Aprikosenkuchen (1 Kastenform)

  • 250 g weiche Butter
  • etwas Butter für die Form
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 300 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 1–2 TL fein gehackter frischer Rosmarin (alternativ getrockneter Rosmarin – Tipps dazu im Artikel „Kräuter richtig trocknen“⁠)
  • 200 g Schmand
  • 6–7 reife Aprikosen
  • 75 g Marzipan
  • 2 Päckchen Vanillezucker

Rezept: Aprikosenkuchen backen – so geht’s

  1. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform gründlich einfetten.
  2. Butter, Zucker und eine Prise Salz einige Minuten cremig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren und anschließend den Schmand einarbeiten.
  3. Rosmarin fein hacken. Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit dem Rosmarin kurz unter den Teig rühren, bis ein gleichmäßiger Rührteig entsteht.

    Tipp: Wir sieben Mehl und Backpulver vor dem Backen immer gemeinsam. Dadurch wird das Mehl aufgelockert, verteilt sich gleichmäßiger im Teig und der Kuchen wird besonders locker und fluffig.
  4. Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Das Marzipan in kleine Stücke schneiden und jeweils in die Aprikosenhälften drücken.
  5. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glatt streichen. Die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten leicht in den Teig drücken.
  6. Den Kuchen etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach rund 50 Minuten eine Stäbchenprobe machen.
  7. Etwa 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Vanillezucker gleichmäßig über den Kuchen streuen und fertig backen. Der Zucker schmilzt leicht und bildet eine feine karamellisierte Kruste.
  8. Den Aprikosenkuchen kurz in der Form abkühlen lassen und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Tipps für deinen Aprikosenkuchen

  • Besonders aromatisch wird der Kuchen mit vollreifen Aprikosen.
  • Frischer Rosmarin schmeckt feiner als getrockneter und sollte nur sparsam verwendet werden.
  • Wer kein Marzipan mag, kann es einfach weglassen. Der Kuchen schmeckt trotzdem 😅.
  • Gut abgedeckt bleibt der Aprikosenkuchen etwa zwei bis drei Tage schön saftig.

Was macht diesen Aprikosenkuchen so besonders?

Die Kombination aus Aprikosen und Rosmarin ist zwar ungewöhnlich, passt geschmacklich aber hervorragend zusammen. Die fruchtige Süße der Aprikosen trifft auf die leicht mediterranen Aromen des Rosmarins und sorgt für einen ausgewogenen Geschmack. Das Marzipan bringt zusätzliche Süße und eine feine Mandelnote, während der Vanillezucker zum Schluss eine zarte karamellisierte Kruste bildet.

Häufige Fragen zum Aprikosenkuchen

Kann ich auch Dosenaprikosen verwenden?

Ja, das ist möglich. Lasse die Aprikosen vor der Verwendung jedoch gut abtropfen und tupfe sie mit etwas Küchenpapier trocken. Mit frischen, reifen Aprikosen wird der Kuchen allerdings besonders aromatisch und saftig.

Kann ich den Aprikosenkuchen einfrieren?

Ja. Lass den Kuchen zunächst vollständig auskühlen und friere ihn anschließend gut verpackt ein. So hält er sich etwa drei Monate. Zum Auftauen den Kuchen einfach einige Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Wie lange bleibt der Kuchen frisch?

Gut abgedeckt bleibt der Aprikosenkuchen etwa zwei bis drei Tage schön saftig. An einem kühlen Ort gelagert, schmeckt er auch am nächsten Tag noch fast wie frisch gebacken.

Kann ich den Rosmarin weglassen?

Natürlich. Der Rosmarin verleiht dem Kuchen zwar eine feine mediterrane Note, lässt sich aber problemlos weglassen. So erhältst du einen klassischen Aprikosen-Rührkuchen, der ebenfalls hervorragend schmeckt.

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