Wir sind berufstätig, haben einen kleinen Garten direkt am Haus und zusätzlich noch einen Schrebergarten, etwa 10 Minuten entfernt. Gerade im Hochsommer wurde das tägliche Gießen zum Problem. Neben Arbeit, Familie und Alltag war es kaum noch möglich, die Beete jeden Tag zuverlässig per Hand zu bewässern.
Mit insgesamt sechs Gemüsebeeten, Staudenflächen und verschiedenen Pflanzen mit jeweils Also haben wir unseren Schrebergarten Schritt für Schritt mit einer automatischen Tropfbewässerung ausgestattet.unterschiedlichem Wasserbedarf war uns deshalb schnell klar: Wir brauchen eine automatische Bewässerung.
Also haben wir uns an das Thema Tropfbewässerung mit dem Gardena Micro-Drip-System gewagt und unseren Schrebergarten automatisiert.

In diesem Artikel zeigen wir dir unseren kompletten Aufbau, welche Komponenten wir verwendet haben, worauf du bei der Planung achten solltest und welche Erfahrungen wir beim Verlegen der automatischen Gartenbewässerung gemacht haben.
Unsere Bewässerungsplanung im Schrebergarten
Unser Schrebergarten ist etwa 8 × 4 Meter groß und besteht aus sechs Gemüsebeeten sowie verschiedenen Stauden, Gehölzen und einzelnen Pflanzen. Die genaue Planung unserer sechs Gemüsebeete findest du übrigens in unserem Artikel zum Schrebergarten-Beetplan.
Schon bei der Planung unserer automatischen Gartenbewässerung wurde uns schnell deutlich: Nicht alle Pflanzen benötigen gleich viel Wasser.
Während Tomaten, Erdbeeren oder Melonen regelmäßig bewässert werden müssen, kommen viele heimische Stauden und trockenheitsverträgliche Pflanzen deutlich besser mit Trockenheit zurecht.

Deshalb war uns wichtig, ein möglichst flexibles Bewässerungssystem aufzubauen, das:
- einzelne Bereiche unterschiedlich bewässern kann
- später leicht erweitert werden kann
- dauerhaft im Garten installiert bleibt (auch im Winter)
- und nach der Installation im Alltag möglichst keine/wenig Arbeit verursacht
Und natürlich sollte sich die automatische Bewässerung möglichst unauffällig in den Garten einfügen, ohne dass überall sichtbare Schläuche das Gesamtbild stören.
Warum wir uns für das Gardena Micro-Drip-System entschieden haben
Mit dem Gardena Micro-Drip-System hatten wir bereits erste Erfahrungen. Vor einigen Jahren haben wir schon eine kleinere Tropfbewässerung auf unserem Balkon installiert.
Für unseren Schrebergarten wollten wir deshalb auf ein System setzen, das wir bereits kennen und einschätzen können.
Gut zu wissen
Gerade bei Bewässerungssystemen zeigt sich oft erst im Gartenalltag, wie zuverlässig ein System funktioniert. Wenn später etwas nicht richtig läuft, lassen sich viele Dinge nur noch mit großem Aufwand korrigieren – besonders wenn die Schläuche bereits verlegt und die Beete bepflanzt sind.

Ein großer Vorteil von Gardena ist aus unserer Sicht außerdem die ausgezeichnete Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Erweiterungen. Egal ob Baumarkt, Gartencenter oder online – zusätzliche Verbinder, Tropfer oder Schläuche bekommt man praktisch überall problemlos nachgekauft.
Und genau das ist bei einer größeren automatischen Gartenbewässerung enorm wichtig. Gerade im Garten verändert sich ständig etwas:
- Neue Pflanzen kommen dazu
- Beete werden erweitert
- Schläuche müssen angepasst werden
- Einzelne Teile gehen kaputt oder werden ergänzt
Wir wollten deshalb ein System, das langfristig flexibel bleibt und sich jederzeit erweitern lässt.
Zusätzlich wussten wir durch unsere bisherigen Erfahrungen mit der Balkonbewässerung:
- wie das System funktioniert
- wo mögliche Schwachstellen liegen
- welche Komponenten sinnvoll sind und welche wir eher nicht verwenden würden
Gardena Micro-Drip: Unterschied zwischen 13 mm und 4,6 mm erklärt
Am Anfang fanden wir es tatsächlich ziemlich verwirrend, zu verstehen, wann man beim Gardena Micro-Drip-System die 13-mm-Leitungen/Komponenten und wann die dünneren 4,6-mm verwendet. Mittlerweile haben wir es verstanden!
Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten, das System aufzubauen:
1. Option: 4,6-mm-System für kleine Fläche oder Balkon/Terrasse
Wenn du nur einen kleinen Balkon, einzelne Kübel oder ein kleines Beet bewässern möchtest, kannst du die komplette Bewässerung ausschließlich mit dem 4,6-mm-Micro-Drip-System aufbauen.
Genauso haben wir damals auch unsere Balkonbewässerung installiert.
Das funktioniert zuverlässig bei:
- kurzen Strecken
- wenigen Pflanzen
- kleinen Flächen
- einzelnen Hochbeeten

2. Option: Komplett mit dem 13 mm Micro-Drip-System
Bei größeren Gärten oder langen Leitungswegen kannst du die gesamte Bewässerung vollständig mit dem 13-mm-Micro-Drip-System realisieren.
Das eignet sich vor allem, wenn:
- viele Beete bewässert werden
- längere Strecken entstehen
- möglichst viel Wasser transportiert werden muss
- das System später erweitert werden soll (zusätzliche Elemente und neue Leitungswege)

3. Option: 13 mm und 4,6 mm Micro-Drip-System kombinieren
Genau dafür haben wir uns in unserem Schrebergarten entschieden.
Bei uns verlaufen zwei 13-mm-Hauptleitungen entlang der Gartenseiten. Von diesen Hauptleitungen zweigen dann die 4,6-mm-Tropfschläuche und einzelnen Tropfer in die Gemüsebeete und Pflanzbereiche ab.
Der große Vorteil:
Die 13-mm-Leitungen sorgen dafür, dass das Wasser überall mit ausreichend Druck ankommt, während die 4,6-mm-Schläuche besonders flexibel in den einzelnen Beeten verlegt werden können.
Gerade bei mehreren Gemüsebeeten würden wir heute immer wieder auf diese Kombination setzen.

Diese Teile brauchst du, um deinen Garten mit dem Gardena Micro-Drip-System zu bewässern
Bevor wir die Bewässerung installiert haben, mussten wir uns erst einmal einen Überblick verschaffen, welche Teile wir überhaupt benötigen.
Gerade am Anfang fanden wir das Gardena Micro-Drip-System teilweise ziemlich unübersichtlich, weil es viele verschiedene Schläuche, Verbinder, Tropfer und Erweiterungen gibt.
Für unseren Schrebergarten mit sechs Gemüsebeeten haben wir folgende Komponenten verwendet:
1. Wasseranschluss
- 3-Wege-Wasserverteiler
- Bewässerungscomputer:
Unser Modell: Gardena Bewässerungssteuerung
Nachfolgermodell: Gardena smart Water Control Bewässerungssteuerung

2. Verlegung und Bewässerung
- Gardena Micro-Drip-System Set (13-mm-Version)
Das Set beinhaltet Basiskomponenten wie den Druckminderer und ein Montagewerkzeug - Gardena Micro-Drip-System Verlegerohr 13 mm
- Gardena Micro-Drip-System Verlegerohr 4,6 mm
- 4,6-mm-Tropfschläuche
- regulierbare Reihentropfer
- T-Stücke:
👉 Übergang von 13-mm-Rohr zu einem 4,6-mm-Rohr
👉 Verbindungsstück für 4,6 mm - Absperrventile
- Micro-Drip-System Verschlussstopfen 4,6 mm
- Micro-Drip-System Verschlussstopfen 13 mm
3. Befestigung
Automatische Bewässerung im Garten installieren
Beim Aufbau der automatischen Bewässerung würden wir empfehlen, immer direkt am Wasseranschluss zu starten und das gesamte Micro-Drip-System von dort aus zu verteilen.
So lässt sich deutlich einfacher planen:
- wo die Hauptleitungen verlaufen
- wo später Abzweigungen benötigt werden
- und wie die einzelnen Beete am sinnvollsten bewässert werden
Gerade bei größeren Gärten hilft es außerdem, die Schläuche zunächst nur grob auszulegen, bevor alles endgültig gekürzt oder befestigt wird.
Schritt 1: Bewässerungscomputer und Wasserverteiler anschließen
Da der Bewässerungscomputer dauerhaft einen Wasseranschluss belegt, haben wir als Erstes am Haupthahn einen 3-Wege-Wasserverteiler montiert.


Dadurch blockiert die automatische Bewässerung nicht den kompletten Wasseranschluss. Trotz angeschlossener Micro-Drip-Anlage haben wir weiterhin zwei freie Anschlüsse, um:
- Gießkannen zu füllen
- einen normalen Gartenschlauch anzuschließen
- oder später zusätzliche Bewässerungen zu ergänzen
Erst danach wurden:
- Bewässerungscomputer
- und Druckminderer
miteinander verbunden.

Schritt 2: Die 13-mm-Hauptleitung verlegen
Wie auf den Bildern zu sehen, haben wir den Wasseranschluss samt Bewässerungscomputer an einem Aluminiumprofil befestigt. So ist alles ordentlich montiert und gleichzeitig gut zugänglich.
Die Schlauchführung direkt am Wasseranschluss haben wir mit dem 3D-Drucker selbst hergestellt. Die Druckdatei kannst du hier kostenlos herunterladen:

Direkt an den Druckminderer wird anschließend das 13-mm-Verlegerohr angeschlossen, das wir senkrecht nach unten führen.
Dort setzen wir ein 13-mm-T-Stück, sodass die Hauptleitung anschließend entlang beider Gartenseiten weitergeführt werden kann. Durch die Aufteilung in zwei Hauptstränge verteilt sich das Wasser deutlich gleichmäßiger im gesamten Garten. Gleichzeitig bleiben die einzelnen Leitungswege kürzer, wodurch an allen Beeten ausreichend Wasserdruck ankommt.

Micro-Drip oberirdisch oder unterirdisch verlegen?
Wir haben uns bewusst gegen eine komplett unterirdische Verlegung entschieden. Gerade im Schrebergarten verändert sich ständig etwas – neue Pflanzen kommen dazu, Wege werden angepasst oder Beete erweitert. Durch die oberirdische Verlegung bleiben wir deutlich flexibler und können die Bewässerung später jederzeit anpassen oder erweitern.

Schritt 3: Tropfschläuche und Absperrventile anschließen
Unsere sechs Gemüsebeete bewässern wir komplett mit Tropfschläuchen. Gardena bietet zwar auch verschiedene Sprühdüsen an, die ganze Flächen von oben bewässern, dagegen haben wir uns aber bewusst entschieden.

Gerade Tomaten mögen keine dauerhaft nassen Blätter. Außerdem kommt das Wasser später oft nicht mehr gleichmäßig am Boden an, sobald die Jungpflanzen größer geworden sind und die Blätter das Wasser bereits abfangen.
Mit Tropfschläuchen lassen sich die Beete deutlich einfacher anpassen. Man kann sie einfach durch das Beet führen, bei Bedarf umlegen und genau dort platzieren, wo gerade Wasser benötigt wird. Gleichzeitig wird die gesamte Beetfläche gleichmäßig feucht gehalten.
Der Tropfschlauch gehört zum Gardena 4,6-mm-System. Deshalb benötigt man zunächst ein Übergangs-T-Stück vom 13-mm-Verlegerohr auf einen 4,6-mm-Anschluss.

Dafür wird die 13-mm-Hauptleitung einfach an der gewünschten Stelle aufgetrennt (das geht mit einer Schere) und das T-Stück eingesetzt.

An den 4,6-mm-Ausgang wird anschließend pro Beet ein kurzes Stück 4,6-mm-Verlegerohr angeschlossen. Daran folgt direkt ein Absperrventil.


Durch das Absperrventil lässt sich jedes Beet einzeln von der Wasserversorgung trennen.
Das ist extrem praktisch, wenn:
- ein Beet bereits abgeerntet ist
- ein Beet zeitweise leer steht
- oder im Frühjahr der Garten bereits Wasser benötigt, die Beete aber noch nicht bepflanzt wurden
Direkt hinter dem Absperrventil wird anschließend der Tropfschlauch angeschlossen.



Die Länge der Tropfschläuche kannst du frei an dein Beet anpassen. Wir haben die Tropfschläuche mit etwa 30 cm Abstand durch die Beete geschlungen und anschließend mit Erdspießen fixiert.
Am Ende wird der Tropfschlauch einfach mit einem 4,6-mm-Verschlussstopfen verschlossen.



Schritt 4: Einzelne Pflanzen mit Tropfern bewässern
Neben den Gemüsebeeten haben wir im Garten auch verschiedene Stauden, Gehölze und Obststräucher verteilt. Diese bewässern wir nicht flächig, sondern möglichst punktuell und wassersparend mit einzelnen Reihentropfern.
Auch die von uns verwendeten Tropfer gehören zum Gardena 4,6-mm-System.
Die Installation funktioniert ähnlich wie beim Tropfschlauch:
Mit einem T-Stück gehen wir von der 13-mm-Hauptleitung auf einen 4,6-mm-Anschluss und starten dort mit einem längeren 4,6-mm-Verlegerohr.

Das Rohr schlängeln wir anschließend durch die Pflanzbereiche zu den einzelnen Pflanzen, die bewässert werden sollen.
An den zu bewässernden Stellen wird das Rohr einfach aufgetrennt und der jeweilige Tropfer eingesteckt.

Montage Gardena 4,6-mm-System
Beim 4,6-mm-System benötigt man kein zusätzliches Montagewerkzeug, man kann alle Komponenten per Hand stecken oder eindrehen.
Besonders praktisch:
An jedem Tropfer befindet sich ein kleiner Drehregler, mit dem sich die Wassermenge individuell einstellen lässt. Je nach Einstellung geben die Tropfer zwischen 1 und 8 Liter Wasser pro Stunde ab.
Dadurch lässt sich die Bewässerung ausgezeichnet an unterschiedliche Pflanzen anpassen.
Am Ende wird das 4,6-mm-Verlegerohr wieder mit einem Verschlussstopfen verschlossen.

Neben Tropfern und Tropfschläuchen bietet Gardena auch verschiedene Sprüher an, mit denen sich größere Flächen bewässern lassen. Die Sprüher werden direkt in die 13-mm-Hauptleitung eingesetzt und eignen sich besonders für flächige Pflanzungen. Wassersparender arbeiten allerdings Tropfschläuche und einzelne Tropfer, da das Wasser gezielt im Wurzelbereich abgegeben wird.


Schritt 5: Schläuche befestigen und ordentlich verlegen
Zum Schluss werden noch die beiden 13-mm-Hauptleitungen mit passenden Verschlussstopfen verschlossen. Danach können alle Schläuche endgültig ausgerichtet und mit Erdspießen befestigt werden.

Dabei sind wir allerdings relativ schnell auf ein Problem gestoßen:
Die originalen Gardena-Rohrhalter haben uns in der Praxis leider nicht überzeugt.
Vor allem in sandigem oder lockerem Boden hielten die Kunststoffhalter nicht richtig und lösten sich teilweise schon wieder aus der Erde, sobald Spannung auf den Schläuchen war.
Deshalb haben wir lange Metall-Erdanker verwendet. Gerade bei längeren Leitungen sorgt das für deutlich mehr Stabilität und sieht optisch sehr ordentlich aus.
Unsere Erfahrungen mit dem Gardena Micro-Drip-System
Unser Ziel war es vor allem, den Garten zuverlässig und möglichst wassersparend zu bewässern. Für uns kam tägliches Gießen nicht infrage. Man ist dadurch extrem gebunden, und spätestens wenn man im Sommer mal ein paar Tage verreist, wird die Bewässerung schnell zum Problem.
Das Gardena Micro-Drip-System ist deutlich einfacher aufgebaut, als es anfangs wirkt. Sobald man verstanden hat, wann man das 13-mm-System und wann die 4,6-mm-Komponenten verwendet und wie sich beides kombinieren lässt, ist der Aufbau eigentlich ziemlich simpel.
Besonders praktisch finden wir den Bewässerungscomputer mit Bluetooth-Steuerung. Die Bewässerungspläne lassen sich bequem per App anlegen und jederzeit anpassen.


Optional kann das System zusätzlich mit einem Gardena-Bodenfeuchtesensor erweitert werden. Dadurch wird nur bewässert, wenn der Boden trocken ist, was nochmals Wasser spart.
Am meisten überzeugt haben uns bisher aber die Tropfschläuche. Sie lassen sich schnell und unkompliziert verlegen, flexibel anpassen und sind gleichzeitig absolut frostbeständig. Unsere kleinere Balkonbewässerung läuft mit Tropfschläuchen bereits seit mehreren Jahren wartungsfrei.
Auch die regulierbaren Reihentropfer gefallen uns im Alltag sehr gut. Sie sind schnell installiert und die Wassermenge lässt sich direkt am Tropfer individuell einstellen. Dadurch können Pflanzen mit unterschiedlichem Wasserbedarf deutlich gezielter bewässert werden.
Material und Kosten für die automatische Gartenbewässerung
Die Kosten für unsere automatische Gartenbewässerung liegen insgesamt bei rund 300 €. Dabei haben wir allerdings bewusst mit etwas Puffer kalkuliert und mehr Material eingeplant, als wir am Ende tatsächlich benötigt haben.
Gerade bei Bewässerungssystemen würden wir empfehlen, lieber etwas mehr Verlegerohr, Verbinder und Verschlussstopfen einzuplanen. Während des Aufbaus ändert sich die Schlauchführung oft noch mehrfach und zusätzliche Anschlüsse oder Abzweigungen kommen schneller dazu als gedacht.
Vor allem die vielen kleinen Verbindungsteile summieren sich am Ende deutlich stärker, als man anfangs erwartet.
Die Tabelle zeigt die ungefähren Kosten unserer kompletten Micro-Drip-Bewässerung für sechs Gemüsebeete sowie weitere Stauden- und Pflanzbereiche im Schrebergarten.
| Produkt | Menge | Kosten |
| 3-Wege-Wasserverteiler | 1 | 28 € |
| Bewässerungssteuerung | 1 | 49 € |
| Micro-Drip-System (Basis) | 1 | 50 € |
| Micro-Drip-System Verlegerohr 13 mm | 50 Meter | 42 € |
| Micro-Drip-System Verlegerohr 4,6 mm | 50 Meter | 33 € |
| Tropfrohr 4,6 mm | 30 Meter | 30 € |
| Regulierbarer Reihentropfer | 20 Stück | 32 € |
| T-Stücke & Verschlussstopfen | circa 30 Stück | 50 € |
| Absperrventil | 8 Stück | 20 € |
| Erdspieße, Metall | 50 Stück | 9 € |
| (Stand Mai 2026) | Gesamtkosten | 334 € |
Fazit: Automatische Bewässerung spart im Garten enorm viel Zeit
Für uns war die automatische Bewässerung im Schrebergarten definitiv die richtige Entscheidung. Gerade mit mehreren Gemüsebeeten wäre tägliches Gießen im Sommer langfristig kaum realistisch gewesen – vor allem neben Arbeit, Familie und Alltag.
Besonders positiv überrascht hat uns, wie unkompliziert das Gardena Micro-Drip-System am Ende aufgebaut ist. Anfangs wirkt das System mit den vielen verschiedenen Schläuchen, Verbindern und Komponenten zwar etwas unübersichtlich, nach den ersten Metern versteht man das Prinzip aber ziemlich schnell.
Vor allem die Kombination aus 13-mm-Hauptleitung und 4,6-mm-Tropfschläuchen hat sich bei uns absolut bewährt. Dadurch bleibt die Bewässerung übersichtlich, wassersparend und lässt sich später jederzeit erweitern oder anpassen.
Auch im Alltag merken wir bereits jetzt einen riesigen Unterschied:
Die Beete werden gleichmäßig bewässert, das Wasser landet direkt an den Pflanzen und man muss nicht ständig mit der Gießkanne durch den Garten laufen.
Besonders praktisch finden wir außerdem, dass die komplette Anlage – bis auf den Bewässerungscomputer – dauerhaft draußen bleiben kann und praktisch wartungsfrei funktioniert.
Wenn du mehrere Gemüsebeete, Hochbeete oder größere Pflanzflächen bewässern möchtest, würden wir eine automatische Tropfbewässerung heute definitiv wieder genauso aufbauen.
Häufige Fragen und Tipps zur automatischen Gartenbewässerung mit Gardena Micro-Drip
Ja, für kleinere Flächen reicht das 4,6-mm-System vollkommen aus. Gerade auf Balkonen, bei einzelnen Hochbeeten oder kleinen Gemüsebeeten lässt sich eine komplette Bewässerung problemlos nur mit 4,6-mm-Schläuchen aufbauen.
Sobald die Fläche allerdings größer wird oder mehrere Beete bewässert werden sollen, würden wir zusätzlich immer mit einer 13-mm-Hauptleitung arbeiten. Dadurch verteilt sich das Wasser gleichmäßiger im gesamten System und auch längere Leitungswege sind möglich. Gleichzeitig bleibt die Bewässerung später deutlich flexibler, wenn weitere Beete, Pflanzbereiche oder zusätzliche Tropfschläuche ergänzt werden sollen.
Bisher hatten wir mit verstopften Tropfern keinerlei Probleme. Das Gardena Micro-Drip-System besitzt bereits mehrere integrierte Filter, die Schmutzpartikel aus dem Wasser herausfiltern.
Ein Filter sitzt direkt im Bewässerungscomputer, ein weiterer zusätzlich im Druckminderer. Dadurch gelangt kein grober Schmutz in die Leitungen und Tropfer.
Grundsätzlich funktionieren sowohl eine oberirdische als auch eine unterirdische Verlegung der Schläuche.
Wir haben uns entlang der Gemüsebeete für eine oberirdische Verlegung entschieden. Dadurch bleiben die Leitungen gut erreichbar und können später jederzeit angepasst oder erweitert werden, falls sich im Garten etwas verändert.
An freien Flächen haben wir die Schläuche dagegen teilweise eingegraben oder später von Bodendeckern überwachsen lassen, damit die Bewässerung im Garten möglichst unauffällig bleibt.
Die Schläuche, Tropfer und Verbindungen sind frostfest. Lediglich der Bewässerungscomputer wird im Herbst demontiert und frostfrei gelagert.
Ja, genau dafür haben wir in jedem Beet ein eigenes Absperrventil eingebaut.
Dadurch können wir einzelne Bereiche bei Bedarf ganz einfach von der Bewässerung trennen – zum Beispiel, wenn ein Beet bereits abgeerntet ist oder im Frühjahr noch nicht bepflanzt wurde. So wird nur dort bewässert, wo tatsächlich Wasser benötigt wird.

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