Pflanzliche Milchalternativen wie Haferdrink, Mandeldrink oder Cashewdrink sind inzwischen in fast jedem Kühlschrank zu finden. Der Nachteil: Sie sind relativ teuer, enthalten häufig Zusatzstoffe und werden in Getränkekartons quer durch Europa transportiert.
Deshalb habe ich den Mylky-Pflanzenmilchbereiter getestet. Das Gerät verspricht, frische Pflanzenmilch in nur 60 Sekunden herzustellen – ganz ohne Zusatzstoffe und Verpackungsmüll.

Doch funktioniert das wirklich? Und kann sich ein Gerät für 179 € überhaupt refinanzieren?
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Inhaltsverzeichnis
Mein erster Eindruck vom Mylky Pflanzenmilch-Maker
Der erste Eindruck vom Mylky Pflanzenmilch-Maker ist positiv.
Der Mixstab, der Filterkorb und der Edelstahlbehälter wirken sehr hochwertig verarbeitet. Auch die Kunststoffteile machen einen stabilen Eindruck, auch wenn das Design insgesamt eher funktional als besonders spektakulär ist.

Von der Größe her ist der Mylky mit einem klassischen Standmixer zu vergleichen und nimmt entsprechend Platz in der Küche ein. Bei mir steht das Gerät dauerhaft griffbereit auf der Arbeitsplatte – so kann ich jederzeit schnell Pflanzenmilch selber machen.
Viel Vorbereitung braucht es nicht: Ich habe das Gerät ausgepackt, kurz ausgespült, die Zutaten in den Filterkorb gegeben – und konnte direkt loslegen.
Schon nach etwa zwei Minuten hatte ich meine erste selbstgemachte Hafermilch in der mitgelieferten Glasflasche.
Pflanzenmilch in 60 Sekunden – funktioniert das wirklich?
Sobald Wasser und Zutaten im Gerät sind, braucht der Mylky genau eine Minute, um daraus frische Pflanzenmilch zu machen.
Wer eine besonders cremige Konsistenz möchte, kann einfach einen zweiten Durchlauf starten. Dann dauert die Zubereitung insgesamt etwa zwei Minuten.

Überraschend ist dabei auch die Lautstärke: Der Mylky arbeitet deutlich leiser als ein klassischer Standmixer. Im Vergleich zu meinem hochwertigen Blender ist das Gerät im Betrieb merklich angenehmer.
Lautstärke-Test: Mylky Pflanzenmilch-Maker vs. Standmixer
Wie viel Pflanzenmilch kann man mit dem Mylky herstellen?
Der große Edelstahlbehälter des Mylky-Pflanzenmilchbereiters fasst etwa 1,3 bis 1,6 Liter Pflanzenmilch pro Durchgang.
Zusätzlich gibt es eine kleinere Mylky-Mini-Kanne, mit der sich etwa 750 ml bis 1 Liter zubereiten lassen. Diese Variante eignet sich besonders gut, wenn man eine sehr cremige Hafermilch oder Mandelmilch für Kaffee herstellen möchte, da hier das Verhältnis von Zutaten zu Wasser höher ist.


Mehrere Durchgänge hintereinander sind problemlos möglich. Wer größere Mengen Pflanzenmilch selber machen möchte, kann das Gerät einfach direkt erneut starten.
Auch der Wechsel zwischen verschiedenen Sorten – zum Beispiel von Hafermilch zu Mandelmilch – funktioniert schnell. Dafür wird der Filterkorb kurz ausgespült und anschließend neu befüllt.


Geschmackstest: Selbstgemachte Pflanzenmilch vs. Supermarkt
Das Spannende am Pflanzenmilch-Maker ist, dass sich der Geschmack komplett selbst steuern lässt. Wer Pflanzenmilch selber machen möchte, kann Zutaten und Konsistenz genau an die eigenen Vorlieben anpassen.

Ich habe bisher verschiedene Varianten getestet:
- Hafermilch
- Mandelmilch
- Cashewmilch
Die Grundrezepte von Mylky sind ein guter Einstieg. Wenn mir die Pflanzenmilch anfangs zu wässrig oder geschmacklich zu schwach war, habe ich einfach die Wassermenge reduziert, die Zutaten aber gleich gelassen. So tastet man sich Schritt für Schritt an den persönlich perfekten Geschmack heran.

Gekaufte Hafer- oder Mandeldrinks aus dem Supermarkt sind oft etwas cremiger. Das liegt meist daran, dass dort Stabilisatoren oder Pflanzenöle zugesetzt werden.
Diese Cremigkeit lässt sich aber auch zu Hause leicht erreichen, zum Beispiel mit:
- etwas Rapsöl
- Avocadoöl
- Walnussöl
- Lecithin-Pulver (ca. 1 Teelöffel pro Liter) – ein natürlicher Emulgator, der die Pflanzenmilch stabiler macht und für besonders feinen Milchschaum sorgt
Nach kurzer Zeit hatte ich eine selbstgemachte Hafermilch und Mandelmilch, die geschmacklich problemlos mit Supermarkt-Produkten mithalten kann – mit dem Vorteil, dass ich den Geschmack jederzeit variieren kann.
Zum Beispiel:
- Mandelmilch mit Datteln gesüßt fürs Müsli
- Hafermilch mit Agavendicksaft, Rapsöl und Vanille für Kaffee

So lässt sich Pflanzenmilch nicht nur frisch herstellen, sondern auch immer wieder neu anpassen. Gerade im Sommer freue ich mich darauf, mit verschiedenen Rezepten für Eiskaffee und kalte Kaffeegetränke zu experimentieren.
Kann man selbstgemachte Pflanzenmilch im Kaffee aufschäumen?
Ich nutze eine Siebträgermaschine mit Dampflanze, wie man sie auch aus Cafés kennt.

Reine Hafermilch oder Mandelmilch aus dem Mylky lässt sich zunächst etwas schlechter aufschäumen als gekaufte Barista-Drinks aus dem Supermarkt. Das liegt daran, dass industriell hergestellte Pflanzendrinks häufig Öle oder Emulgatoren enthalten, die den Milchschaum stabilisieren.
Mit einem kleinen Trick funktioniert das Aufschäumen aber auch zu Hause ausgezeichnet.
So wird selbstgemachte Hafermilch barista-tauglich
Für 1 Liter Hafermilch gebe ich zusätzlich:
- 1–2 Esslöffel neutrales Pflanzenöl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- eine Prise Salz
- optional: 1 Teelöffel Lecithin-Pulver (wirkt als natürlicher Emulgator)
Dadurch wird die Pflanzenmilch deutlich cremiger und lässt sich mit der Dampflanze oder einem Milchaufschäumer ähnlich gut aufschäumen wie ein Barista-Haferdrink aus dem Supermarkt.

Lohnt sich ein Pflanzenmilch-Gerät finanziell?
Der Mylky Pflanzenmilch-Maker kostet aktuell 179 €. Die entscheidende Frage lautet daher: Ab welcher Menge selbstgemachter Pflanzenmilch hat sich der Kaufpreis finanziell amortisiert?
Um das herauszufinden, habe ich die Kosten für selbstgemachte Hafermilch mit einem gekauften Haferdrink aus dem Supermarkt verglichen.
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Kostenvergleich: Pflanzenmilch selbst machen vs. Supermarkt
Hafermilch Kostenvergleich
| Hafermilch | Supermarkt | Selbst gemacht |
|---|---|---|
| Preis pro Liter | 2,20–2,50 € | 0,13 € |
Berechnung:
Haferflocken: 1,90 € pro kg
70 g pro Liter → 0,13 €
Ersparnis pro Liter: etwa 2,07–2,37 €
Break-even
Der Mylky hat sich nach etwa 75–86 Litern Hafermilch amortisiert.
Wenn man z. B. 3 Liter pro Woche trinkt, wäre das nach etwa 6–7 Monaten erreicht.

Mandelmilch Kostenvergleich
| Mandelmilch | Supermarkt | Selbst gemacht |
|---|---|---|
| Preis pro Liter | 2,99 € | 1,95 € |
Berechnung:
- Mandeln: 15 € pro kg
- 130 g pro Liter → 1,95 €
Ersparnis: etwa 1 € pro Liter
Break-even: etwa 180 Liter Mandelmilch.
Cashewmilch Kostenvergleich
| Cashewmilch | Supermarkt | Selbst gemacht |
|---|---|---|
| Preis pro Liter | 3,20 € | 2,08 € |
Berechnung:
- Cashews: 16 € pro kg
- 130 g pro Liter → 2,08 €
Ersparnis: etwa 1,10 € pro Liter.
Break-even: etwa 163 Liter Cashewmilch
Nachhaltigkeit: Warum selbstgemachte Pflanzenmilch sinnvoll sein kann
Ein Liter Haferdrink oder Mandeldrink aus dem Supermarkt besteht zu etwa 90 % aus Wasser.
Das bedeutet: Im Handel wird im Grunde Wasser durch ganz Europa transportiert – abgefüllt in Getränkekartons und mit entsprechendem Verpackungsaufwand.

Wenn man Pflanzenmilch selber macht, transportiert man stattdessen nur die trockenen Zutaten wie Haferflocken, Mandeln oder Cashews und fügt das Wasser erst zu Hause hinzu.
Dadurch lassen sich mehrere Ressourcen sparen:
- Verpackung (z. B. Getränkekartons)
- Transportgewicht
- Verpackungsmüll
Gerade wer regelmäßig Hafermilch oder Mandelmilch trinkt, kann durch selbstgemachte Pflanzenmilch langfristig Verpackungsabfall und Transportaufwand massiv reduzieren.
Muss man Mandeln oder Nüsse für Pflanzenmilch vorher einweichen?
Nein – der Mylky funktioniert auch ohne Einweichen.
Man kann Mandeln, Cashews oder Hafer direkt in den Filterkorb geben.
Optional kann Einweichen trotzdem sinnvoll sein:
- bessere Verdaulichkeit
- cremigere Konsistenz
- weniger Phytinsäure
- milderer Geschmack
Das Einweichwasser sollte anschließend entsorgt werden.
Was passiert mit den Resten im Filterkorb?
Bei der Herstellung von selbstgemachter Pflanzenmilch bleibt im Filterkorb ein breiiger Trester aus Hafer, Mandeln oder Cashews zurück.
Der Filterkorb ist danach etwa halb voll mit diesem feuchten Brei. Wegwerfen muss man ihn jedoch nicht – im Gegenteil: Die Reste lassen sich hervorragend in der Küche weiterverwenden.
Gerade beim Pflanzenmilch selber machen entsteht so ein praktisches Nebenprodukt, das sich für viele Rezepte eignet.
Ich habe daraus zum Beispiel schon gemacht:
Winter-Granola
Knuspriges Granola aus Mandelresten mit getrockneten Beeren, Pistazien und winterlichen Gewürzen.
Pistazien-Overnight-Oats
Cremige Overnight-Oats mit Nussresten, die dem Frühstück eine besonders nussige Note geben.
Reinigung: Wie aufwendig ist der Mylky Pflanzenmilch-Maker?
Die Reinigung des Mylky insgesamt unkompliziert und schnell erledigt.
Nach der Zubereitung von Hafermilch, Mandelmilch oder anderen Pflanzendrinks spüle ich die wichtigsten Teile einfach kurz unter klarem Wasser ab:
- Mixmesser unter fließendem Wasser abspülen
- Edelstahlbehälter kurz ausspülen
Der Filterkorb und die Mylky-Mini-Kanne dürfen außerdem in die Spülmaschine.

Zusätzlich verfügt das Gerät über ein automatisches Reinigungsprogramm. Dabei werden warmes Wasser und etwas Spülmittel im Behälter gemixt, wodurch sich Rückstände von selbst lösen. Anschließend muss man den Behälter nur noch kurz mit klarem Wasser ausspülen.

Der Reinigungsaufwand ist damit gering – auch wenn er natürlich etwas höher ist, als einfach einen leeren Getränkekarton aus dem Supermarkt zu entsorgen.
Tipp: Am besten reinigt man den Mylky direkt nach der Nutzung. So lassen sich die Reste von Hafer, Mandeln oder Cashews besonders leicht entfernen und trocknen gar nicht erst an.
Pflanzenmilchbereiter vs. Mixer: Wo liegt der Unterschied?
Ich habe auch einen hochwertigen Blender zuhause und habe deshalb ausprobiert, wie gut sich Pflanzenmilch mit einem normalen Mixer herstellen lässt.
Im direkten Vergleich zum Mylky-Pflanzenmilchbereiter fallen einige Unterschiede auf.
Pflanzenmilch mit dem Mixer:
- deutlich lauter im Betrieb
- Zutaten rutschen oft nicht automatisch zum Messer
- Man muss regelmäßig mit einem Spachtel nachhelfen
- Anschließend muss die Milch durch einen Nussmilchbeutel oder ein Sieb gefiltert werden

Beim Mylky passiert dagegen alles in einem einzigen Schritt: Zutaten in den Filterkorb geben, Wasser einfüllen und das Gerät starten.
Die fertige Pflanzenmilch wirkt dabei auch deutlich feiner gefiltert. Vermutlich liegt das daran, dass Filterkorb und Rotationsbewegung speziell für die Herstellung von Pflanzenmilch entwickelt wurden, während ein normaler Blender in erster Linie zum Mixen gedacht ist.
Nachteile des Mylky-Pflanzenmilchbereiters
Neben den vielen Vorteilen sind mir beim Mylky auch ein paar kleine Dinge aufgefallen, die man noch verbessern könnte.
- Das Stromkabel ist relativ kurz, wodurch man in der Küche etwas eingeschränkt ist.
- Eine Dockingstation zum Abstellen (kennt man von fast jedem Wasserkocher) des Geräts wäre praktisch, damit man es nicht jedes Mal an- und ausstecken muss.
- Außerdem könnten mehr Teile spülmaschinengeeignet sein, was die Reinigung noch komfortabler machen würde – so wie man es zum Beispiel vom Thermomix kennt.
Das sind allerdings Punkte, die vor allem den Komfort betreffen – an der eigentlichen Funktion des Geräts habe ich nichts auszusetzen.
Haltbarkeit von selbstgemachter Pflanzenmilch
Ein klarer Unterschied zu Haferdrink oder Mandeldrink aus dem Supermarkt ist die Haltbarkeit.
Selbstgemachte Pflanzenmilch aus dem Mylky hält im Kühlschrank in der Regel nur etwa 2 bis 3 Tage. Industriell hergestellte Pflanzendrinks sind dagegen meist deutlich länger haltbar, da sie ultrahocherhitzt und teilweise stabilisiert werden.
Zudem setzt sich selbstgemachte Pflanzenmilch nach einiger Zeit stärker ab, als die gekaufte. Vor dem Trinken sollte man die Flasche daher kurz und kräftig schütteln, damit sich die Bestandteile wieder gleichmäßig verteilen.

Fazit: Lohnt sich der Mylky-Pflanzenmilchbereiter?
Ich würde den Mylky Pflanzenmilch-Maker definitiv wieder kaufen.
Das System ist insgesamt sehr durchdacht, und auch das Drumherum mit Rezepten, Anleitungen und Community macht Lust, neue Varianten von Hafermilch, Mandelmilch oder anderen Pflanzendrinks auszuprobieren.
Wer regelmäßig Pflanzenmilch trinkt, wissen möchte, welche Zutaten im Glas landen, und Spaß daran hat, mit verschiedenen Rezepten zu experimentieren, für den ist der Mylky aus meiner Sicht eine sehr spannende Lösung.
Und wenn man möchte, kann man damit natürlich nicht nur gesunde Drinks herstellen – sondern auch richtig leckere, aber durchaus kalorienreiche Varianten mixen.
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